
Mäuse
Ordnung:
Nagetiere
Zur Familie
der
echten Mäuse gehören
etwa 100 Gattungen mit ca. 500
Arten.
1)
Die Hausmaus (mus musculus)
Ursprung: Steppengebiete
Eurasiens Unterarten:
a) westlich Hausmaus (mus musculus
domesticus) Sie ist häufig
in Scheunen, Getreidespeichern
und Wohnungen anzutreffen.
b) Steppenhausmaus (mus musculus
spicilegus)
Die Hausmaus
ist die wildform unsere Farbmäuse,
die am meisten in Heimtierhaltung
anzufinden sind. Sie lebt
überall auf der Welt in
unterirdischen Bauten mit Nestern
uns Vorratskammern in einer
Sippe. Sie sind sehr gesellige
Tiere, solange es sich um die
eigene Familie handelt. Kauft
man 2 Mäuse aus unterschiedlichen
Sippen, so passiert es häufig,
dass sie sich verletzen oder
gar töten. Das Territorium
markiert die Hausmaus mit Urin.
Die Maus ist dem Menschen nachgezogen.
Überall wo Menschen Ackerbau
betrieben haben oder Vorrate
gelagert haben, kamen auch die
Mäuse ins Spiel. Auch
auf andere Weise war die Maus
schon früh ein Begleiter
des Menschen. In
Ägypten und Griechenland
wurden schon früher Mäuse
aus religiösen Gründen
gezüchtet. In China wurde
sogenannte Tanzmäuse zur
Schau gestellt. Seit dem
17 Jhd. wurden Mäuse in
Labors gehalten um wissenschaftliche
Experimente an ihnen durchzuführen.
Interessant dabei ist, dass
Mäuse (im Gegensatz zu
Hamstern, die aus weiter entfernten
Regionen stammen) zurerst Haustie
und dann Labortier wurden. 1895
wurde in England der erste Zuchtverein
für Mäuse gegründet.
2)
Die Zwergmaus (micromys minutus)
Die Zwergmasu
gehört zu einer anderen
Gattung als die Farbmaus und
wiegt nur 5-10g. Sie frisst
Samen von Gras und Getreidehalmen,
Wurzeln sowie kleine Insekten.
Auch die Zwergmaus wird als
Haustier gehalten.
3)
Afrikanische Zwerg- oder Knirpsmaus
(mus muscoloides)
Auch diese Maus
wird in Zoohandlungen angeboten.
hier kommt es häufiger
zu Aggressionen innerhalb der
Gruppe.
4)
Ratte
Auch die Ratten
gehören zur Familei der
"echten Mäuse".
Die Wanderratte (rattus norwegicus)ist
eine enge Verwandte der Farbmaus.
Ihr Aussehen: graubraunes Fell
und heller Bauch, der Schwanz
ist kürzer als der Kopf
und Rumpf zusammen (bei der
Hausmaus ist der Schwanz länger),
lebt in Kellern und Abwasserkanälen,
ist ein guter Schwimmer und
"Allesfresser".
Wildmäuse
Es gibt 3 heimische
Wildmausarten.
1)
Die Waldmaus (Apodemus sylvatiais)
Sie lebt in
Wald und Feldern sowie Heidelandschaften,
frisst Samen und Insekten, benutzt
die Bauten anderer Tiere, ist
dämmerungs- und nachtaktiv.
2)
Die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis)
Die Gelbhalsmaus
hat eine gelbbraune Farbe mit
weißer Unterseite sowie
gelben oder braunem Brustband.
Sie frisst Sämereien, Eicheln,
Früchte, Insekten, Würmer,
Schnecken.
3)
Die Brandmaus
Die Brandmaus
ist tagaktiv. Sie hat eine braune
Farbe mit einem Aalstrich auf
dem Rücken, der Bauch ist
heller. Sie lebt auf Wiesen
und an Waldrändern, frisst
Samen, Nüsse Insekten.
Sie lebt in unterirdischen Gängen
und Kammern. |